Zur Frage der Straßenumbennenung in "Irmgard- und Ortrud-Straße" Drucken
Leserbrief vom 27.10.2012 an die Lokalredaktion der WAZ:

Das sind die Worte von Herrn Stenglein:
„Auf Straßenschildern können aber eben nur demokratische Persönlichkeiten geehrt werden und keine, die eine Diktatur anstrebten – welcher Spielart auch immer. Dass man darüber im Jahr 2011 überhaupt diskutieren muss, ist sehr befremdlich“. [WAZ v. 19.05.2011]
Konsequenterweise erwartet man nun von einem Demokraten eine Ablehnung der Ehrungen alter preußischer Militaristen und Steigbügelhalter Hitlers.
Walter Hilbig
Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/essen/strassenbenennung-wird-in-essen-zum-politikum-id4668538.html

Herr Stenglein hat reagiert:

"Hallo Herr Hilbig,
was Sie unterschlagen ist, dass es in meinem zitierten Kommentar um Neubenennungen von Straßen geht. Das ist etwas grundlegend anderes. Selbstverständlich wäre ich auch dagegen, Straßen neu nach Herrn von Seeckt oder Herrn von Einem zu benennen, das muss ich wohl nicht betonen.  Es ist ja wohl klar, dass man neue Straßen, wenn überhaupt, dann nur nach Persönlichkeiten benennt, die in ihrem Leben jederzeit im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gewirkt haben. Das schließt Links- wie Rechtsextremisten aus, da werden Sie sicherlich gerne zustimmen. Oder?
Frank Stenglein"