A52-Widerstand war erfolgreich Drucken

Die DKP Essen begrüßt das "Nachdenken" des noch-Planungsamtsleiters Herrn Franke mit einem ehrlichen "siehste".
Gut, dass die A40 gesperrt werden musste, denn erst da haben viele Verantwortliche selber gesehen, dass es auch anders gehen kann. Schon seit vielen Jahren fordern Umweltverbände und auch die DKP alternative Verkehrskonzepte für das Ruhrgebiet. Insbesondere die immer wieder diskutierte A52-Durchstreckung hat uns gemeinsam mit der Initiative gegen die A52 einige sonnige Aktionen beschert, wie zuletzt die Baumpflanzung im Helenenpark.
"Wenn die A52 nicht kommt, hat Essen einen Baum mehr", auch das verbucht die Initiative als Erfolg, so Patrik Köbele, Sprecher der Initiative.
"Einzige Mohikaner einer unsinnigen Sache bleiben die Leute der IHK", so Köbele. Für einen A52-Lückenschluss hatten sie Anfang Mai NRW-Verkehrsminister Michael Groschek um besondere Unterstützung gebeten. "Die Abfuhr konnte deutlicher nicht sein", frohlockt die DKP.
"Wir werden die Aussagen von Herrn Groschek prüfen, denn im Zuge des Beteiligungsverfahrens beim Bundesverkehrswegeplan 2015 sind auch die Länder gefragt", so Patrik Köbele. "Praktisch kommen die Aussagen von Herrn Groschek einer Festlegung gleich", ist sich Köbele sicher. "Mit den Erkenntnissen aus der A40-Sperrung werden wir endlich die alternativen Mobilitätskonzepte ernsthaft diskutieren können. Am besten sofort mit den Menschen dieser Stadt gemeinsam."
Essen, den 27. Juni 2013