Soziales & Bildung
20.05.2015: Allbau-Mieter zahlen für Stadion-Skandal PDF Drucken E-Mail
Offensichtlich sollen die Mieter des Allbau nun den Stadion-Skandal finanzieren. „Die Stadt ist pleite, Allbau-Geschäftsführer Miklikowski führt nun auch die Geschäfte der Stadion-Pleite-Gesellschaft GVE, da liegt der Gedanke der Quersubventionierung doch nahe“, so Patrik Köbele, ehemaliger Ratsherr der DKP.

Hi Ben, Miete zu teuerDabei nimmt der Allbau einen kräftigen Schluck aus der Pulle: es geht immerhin um ca. 4.500 Mieterhaushalte. Köbele rechnet vor: „bei einer durchschnittlichen Mieterhöhung von 15 € pro Haushalt, sind das 800.000 € pro Jahr zusätzlich für den Allbau. Und das für Dinge, die die Mieter schon lange nutzen.“

Die DKP ist bisher davon ausgegangen, dass der Allbau ein kommunales Wohnungsunternehmen mit sozialer Verantwortung sei. „Ist die Stadt pleite, geht das offenbar nicht mehr“, so Köbele. Seit einiger Zeit stellt die DKP fest, „dass der Allbau eigentlich wie jedes andere am Finanzmarkt tätige Wohnungsunternehmen agiert – Mieten rauf bis zum Anschlag“.

Der Verweis auf den Essener Mietspiegel betrachtet die DKP als Problem. „War es doch Herr Miklikowski, der bereits 2013 forderte, den Mietspiegel nach oben anzupassen. Das wird nun bis zum Jahresende geschehen, dann bekommen wir einen energetischen Mietspiegel. Und der wird wieder neue Mieterhöhungen zulassen“, ist sich Patrik Köbele sicher.

Deshalb bietet die DKP allen Mietern an, sich von ihrer Expertin Siw Mammitzsch beraten zu lassen. „Was wir aber eigentlich brauchen, ist eine neue Mieterbewegung“, so Köbele, „denn immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten sich mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen.“
PM v. 20.05.2015
 
Siw Mammitzsch tritt für die DKP zur EU- und KommunalWahl an PDF Drucken E-Mail

Siw Mammitzsch engagiert sich besonders für die Jugend und für Mieter:

  •  Was mich zornig macht, ist die Überheblichkeit der Ämt er gegenüber Menschen, die die Stadt als „Bittsteller“ wahrzunehmen scheint. Ich möchte jenen Menschen eine Stimme geben, die glauben dass sie von der Politik nichts zu erwarten haben.
  •  Die Jugend in Essen hat kaum eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Ich will mit Ihnen gemeinsam Ihre Forderungen laut auf eine Bühne bringen.
  •  Unser Kiez, unser Viertel, unsere Stadt. Wohnen ist ein Menschenrecht, auch in Essen. Ich werde überall dorthin kommen, wo dieses Recht verwehrt wird. Vertreibungen durch Modernisierungen, marode Buden und Zwangsräumungen werde ich öffentlich anprangern und den Betroffenen helfen, sich zu wehren.

Am 22. März findet in Frankfurt/Main eine wohnungs- und mietenpolitischen Konferenz der DKP statt.
In vielen Städten gibt es Proteste gegen steigende Mieten, Privatisierung von Wohnraum, Luxussanierung und Verdrängung.
Siw Mammitzsch wird teilnehmen und dort über ihre Arbeit berichten.

 


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