A52 - Keine Bedenken gegen Lärm, Abgase und Feinstaub ? PDF Drucken E-Mail
Die Bürgerinitiative gegen den Weiterbau der A52 erklärt:

Die Stellungnahme der Stadt Essen zum Ausbau der A52 zwischen den Autobahnkreuzen Essen Nord bis zur Stadtgrenze Bottrop/Gladbeck listet ein Vielzahl der Gefahren und Auswirkungen auf, die zu befürchten sind. So heißt es darin,

* dass "50 % mehr Verkehr auf der A52 als derzeit auf der B224" zu befürchten sind.

* Vermisst werden detaillierte Angaben zur Lärmbelastung im Vergleich zur heutigen Situation.

* Eine Stickoxidbelastung von knapp unterhalb der heute geltenden Grenzwerte wird prognostiziert.

* Der Feinstaub PM2,5 wird nicht berücksichtigt, obwohl eine EU-Richtlinie bereits in Kraft ist, die möglichen Gesundheitsfolgen von Stickoxid und Feinstaub werden aufgelistet ("Bei einer langfristigen Erhöhung der Feinstaub-Konzentration um 7µg/m³, nimmt die Wahrscheinlichkeit an Atemsweg- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben um ein Drittel zu."

* Wasserbehördlich sei der Antrag "unvollständig" und "nicht abschließend prüffähig".

Damit sind die Inhalte der Stellungnahme eine Bestätigung der Haltung der Bürgerinitiative. Es ist uns allerdings völlig schleierhaft, wie die Stellungnahme auf dieser Basis zu Ergebnis kommt, dass gegen das Projekt "keine planungsrechtlichen bedenken bestehen."

Außerdem gibt inzwischen das Landesverkehrsministerium höhere Verkehrsbelastungen für das Prognosejahr 2020 für diesen Autobahnabschnitt an: Eine Steigerung um 82% auf 80500 Fzg. pro Tag, davon 9500 Lkw, d.h. 330% mehr Lkw!

Wegen der oben genannten Gefahren und des Widerspruchs in den Zahlen muss die Stellungnahme der Stadt korrigiert werden. Wir fordern den Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung auf, dem Beispiel der Bezirksvertretung V zu folgen und die Stellungnahme abzulehnen.
 

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