Willkommen bei der DKP Essen
Guido Reil, SPD-Ratsherr, spielt mit dem Feuer PDF Drucken E-Mail

Persönliche Erklärung von Siw Mammitzsch, Mitglied des Kreisvorstandes der DKP Essen zum Interview mit SPD-Ratsherr Guido Reil am Freitag, den 08. Januar in der NRZ:

Im NRZ-Interview von Freitag, den 08. Januar bedient sich der Sozialdemokrat aus Karnap rassistischer Vorurteile, schürt Sozialneid und spricht sich praktisch gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Er unterschlägt dabei, dass es auch die SPD in den vergangenen Jahren mit ihrer verfehlten Sozialpolitik war, die weite Teile der langjährig ansässigen Bevölkerung, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, verarmen ließ. Und er verkennt, dass es vor allem diese Armut und die Angst vor dem weiter voranschreitenden sozialen Abstieg ist, die die Angst vor Flüchtlingen verschärfen. Und nun macht er sich im Namen der SPD diese Angst zu nutze und spaltet die Menschen. Dabei haben sie nicht Hartz IV geschaffen und sie sind auch nicht verantwortlich für die milliardenschweren Kriegseinsätze der Bundeswehr für die Interessen der Konzerne, die die Fluchtbewegungen überhaupt erst ausgelöst haben. Würde dieses Geld in soziale Infrastruktur gesteckt, wäre für alle genug da.

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AN DIE SOLDATEN DES SYRIEN-KOMMANDOS PDF Drucken E-Mail
Soldaten! Verweigert den Syrien-Befehl!
Wer seinem Land treu dient, sagt NEIN


An alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, an alle Verwandten der Soldaten, an ihre Freude und Bekannten:
Gebt der Truppe diesen Aufruf, helft Verbrechen zu verhindern, setzt unser gutes Recht durch.
An alle Medien auch und gerade im Internet, an alle Blogs und Sites: Verbreitet dieses Aufruf.


"Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe."
(Gelöbnis der Bundeswehr)
Soldaten!
Ihr habt geschworen, der Bundesrepublik treu zu dienen. Jetzt will man Euch in einen Krieg senden, der diesem Schwur widerspricht. Das gilt für die kämpfenden Einheiten ebenso wie für die nachgeordneten Dienste.
Dieses Kommando widerspricht jeder Vernunft, jeder militärischen Einsicht und allen Gesetzen, die Euren Dienst betreffen.
Euer Einsatz wird von der Regierung mit der "Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen" begründet. Ihr wisst, dass Euer Kommando in Afghanistan die gleiche Begründung hatte. Und Ihr wisst auch, dass nach 14 Jahren dieses Auslandseinsatzes der Terror nicht geringer sondern nur mehr geworden ist.
Auch der von den USA geführte Krieg im Irak wurde mit der Terror-Bekämpfung begründet und hatte doch nur mehr Terror und Terroristen zur Folge.
Euer Schwur mahnt Euch zur Verteidigung unseres Landes. So wie auch das Grundgesetz im Artikel 87 a Euch ausdrücklich nur zur Verteidigung verpflichtet. Was auch immer erzählt wird: Es gibt kein UNO–Mandat für den Einsatz in Syrien.
Hat die syrische Regierung der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt? Sind syrische Truppen auf dem Weg zu unseren Grenzen? Nein. Und doch sollt Ihr Euch in diesem Land an einem Krieg beteiligen.
Klar und deutlich sagt der Artikel 26 des Grundgesetzes unserer Republik: "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen." Wer dem Syrienkommando Folge leistet, greift einen souveränen Staat an. Der nimmt an einem Angriffskrieg teil. Das ist strafbar.
Außerdem sollt Ihr Euch an "vorsätzlichen Angriffen auf die Zivilbevölkerung" Syriens beteiligen. Wie jeder weiß, sind Luftangriffe gegen Terroristen nie ausschließlich auf militärische Ziele zu begrenzen. Immer sind zivile Opfer zu beklagen. Der Internationale Strafgerichtshof bezeichnet solche Einsätze als Kriegsverbrechen und stellt sie unter Strafe.
Ausdrücklich sagt das Soldatengesetz in seinem § 11, dass ein Befehl nicht befolgt werden darf, wenn dadurch eine Straftat begangen würde.
Soldaten!
Macht Euch nicht strafbar. Verteidigt die Grundrechte unseres Landes. Verweigert Euch diesem unsinnigen, verbrecherischen Einsatz in Syrien. Dient unserem Land und sagt NEIN.
Uli Gellermann
Gefreiter der Reserve
Raketenartilleriebataillon 12
Harmut Barth-Engelbart
Ex Offiziersanwärter
3. Panzergrenadier-Bataillon 352
Fred Stein
Stabsunteroffizier d.R.

10. Dezember 2015
Rationalgalerie
 
Bundeswehr-Einsatz in Syrien - Krieg löst die Probleme nicht PDF Drucken E-Mail

02.12.2015: Heute berät der Bundestag zum ersten Mal über den geplanten Bundeswehr-Einsatz in Syrien. Bereits am Freitag soll über diesen falschen und verhängnisvollen Schritt abgestimmt werden. Neben Mahnwachen und Demos, wie sie in einigen Städten in NRW bereits vorbereitet werden, bietet sich auch an, die Bundestagsabgeordneten aus unserem Bundesland anzumailen, um die ja offenbar breit vorhandenen Zweifel in unserem Sinne zu unterstützen. Unten findet Ihr einen Mustertext, der bereits an vielen Stellen benutzt wird.

Unter https://www.bundestag.de/abgeordnete findet Ihr die Möglichkeit, Euren Abgeordneten eine Mail zu schicken, entweder nach Wahlkreisen oder nach Bundesländern sortiert. Einfach den unten stehenden Text in das Formularfeld kopieren.

Joachim Schramm
Landesgeschäftsführer
Deutsche Friedensgesellschaft-
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW
www.nrw.dfg-vk.de

Frieden braucht Bewegung! Mitglied werden:
www.dfg-vk.de/mitglied-werden

Das Essener Friedensforum verurteilt die Eskalation des Krieges in Syrien
PDF-Dokument HIER klicken

 

Hier der Brief an die Abgeordneten:

Sehr geehrte/r Frau/ Herr
wie sie wissen, sollen sich nach dem Willen der Bundesregierung deutsche Streitkräfte am militärischen Vorgehen gegen den "Islamischen Staat" beteiligen - unter anderem mit "Tornado"-Flugzeugen und mit einer Fregatte der Bundesmarine. Der Bundestag muss nun darüber entscheiden, ob er einem solchen Einsatz zustimmt. Es liegt daher auch in Ihrer Hand als Abgeordnete/r, ob ein entsprechendes Mandat erteilt wird. Ich bitte Sie dringend, einem solchen Mandat nicht zuzustimmen.

Verstoß gegen das Völkerrecht
Ein Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den "Islamischen Staat" wäre ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Bisher hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen keine eindeutige Erlaubnis erteilt, die einen solchen Einsatz legitimieren würde. Auch die Berufung auf den Artikel 42 des EU-Vertrages, in dem einem Mitgliedstaat für den Fall eines Angriffes Beistand zugesagt wird, reicht zur Legitimation nicht aus. Schon gar nicht ersetzt sie ein Mandat des UN-Sicherheitsrates. Denn EU-Recht kann keinesfalls höher stehen als das Völkerrecht.
Die Regierung und andere politische Kräfte verbreiten gerne den Eindruck, dass es sich bei dem geplanten Einsatz um eine Art "Militäraktion light" handelt. Es gehe "nur" um Aufklärung, heißt es. Dieser Eindruck ist falsch, die Bundeswehr würde faktisch am Krieg beteiligt. Die "Tornados", das für den Einsatz vorgesehene Satellitensystem "SAR-Lupe" und die Radaranlagen der Fregatte dienen in der Tat der Lageaufklärung. Sie liefern damit aber auch Daten für die Zielerfassung. Diese Daten würden weitere Bomben- und Raketenangriffe der Koalition gegen den IS ermöglichen.

Krieg löst die Probleme nicht
Krieg ist das falsche Mittel, denn die Probleme im Nahen und Mittleren Osten werden durch militärische Gewalt nicht gelöst, sondern verschlimmert. Das zeigt die jüngste Geschichte: Die Militärinterventionen in Afghanistan, im Irak und in Libyen z.B. haben nicht wie versprochen zur Stabilisierung dieser Länder, sondern zu mehr Chaos geführt. Der von den USA ausgerufene "Krieg gegen den Terror" hat nicht einen Niedergang terroristischer Aktionen, sondern im Gegenteil deren Ausweitung bewirkt.
Experten, die mit den Verhältnissen im Nahen und Mittleren Osten vertraut sind, warnen dringend davor, auf die militärische Karte zu setzen. Wenn die Luftangriffe auf die Kämpfer des "Islamischen Staates" intensiviert werden, bedeutet das auch den Tod von vielen unbeteiligten Zivilisten. Und die Angriffe werden den IS in seiner Argumentation stärken, er sei eine Widerstandsbewegung gegen westliche Aggression.

Dem IS die Basis entziehen
Wer den IS effektiv bekämpfen will, der muss sich fragen, warum diese zweifellos terroristische Organisation soviel Unterstützung genießt. Die Antwort liegt in der miserablen Lebenssituation von Millionen Menschen im Nahen und Mittleren Osten. Der IS verspricht ihnen nicht nur eine "ideologische Heimat", sondern ganz konkret eine wirtschaftliche Perspektive. Und zwar, indem er seinen Kämpfern gutes Geld zahlt und Arme unterstützt. Hier gilt es ansetzen, durch eine vernünftige Entwicklungspolitik für die Kriegsregion.
Darüber hinaus muss es darum gehen, dem "Islamischen Staat" die ökonomische Basis zu entziehen. Das bedeutet, den schwunghaften Austausch von Öl, Lebensmitteln und Waffen zu unterbinden, den der IS z.B. mit Partnern in der Türkei betreibt. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass kein Geld aus dem Ausland mehr in die Gebiete fließt, die vom IS kontrolliert werden.
Für die Konflikte in Syrien und dem Irak kann es keine militärische, sondern nur eine politische Lösung geben. Diese zu erreichen, darauf muss jetzt alle Kraft gerichtet werden.

Mit freundlichen Grüßen ........

 
Anti-NATO-Demo in Essen – Rede Hans-Peter Brenners PDF Drucken E-Mail
In Essen fand heute, 21.11.2015, eine Demonstration gegen die NATO statt. Unter den Sprechern war auch der stellvertretende DKP-Vorsitzende Hans-Peter Brenner. Hier seine Rede.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen!

Es brennt und ganz Europa scheint wie vom Fieberwahn geschüttelt.

Das Gespenst, das heute „in Europa umgeht“ ist jedoch – anders als zu Zeiten von Karl Marx und Friedrich Engels und ihrem „Kommunistischen Manifest“ und anders als zur Zeit des kalten Krieges zwischen 1945 bis 1989/90- nicht der angeblich so böse „Kommunismus“.

Heute ist es „der Fremde“, der mit einer anderen Religion und einer anderen Hautfarbe ausgestattet, angeblich das „Abendland“ bedroht und unseren Kontinent angeblich mit Terror überzieht.

Ja, wir trauern um die Opfer der Anschläge in Paris .

Wir verurteilen diese Terroranschläge. Wir sind solidarisch mit denen, die ihre Angehörigen und Freunde durch heimtückische Anschläge verloren haben.

Aber wir verurteilen auch die Heuchelei.
Die Heuchelei der Herrschenden und ihrer Führungskader in Politik, Wirtschaft und in den Medien. Auch sie ist abscheulich. Und sie ist zynisch

Es ist Heuchelei, wenn die unschuldigen Opfer von Paris für Bombardierungen, Kriegshetze und Demokratieabbau missbraucht werden. Es ist Heuchelei , wenn zwar die Toten von Paris beklagt werden, aber die Opfer von Odessa vom Mai 2014, die Toten vom Gezi-Park in Istanbul und die jugendlichen Opfer der Attentate in Ankara so schnell vergessen oder gar nicht erst erwähnt werden!

Ganz zu schweigen von den tagtäglich abertausenden Opfern der Kriege und Bürgerkriege in Syrien, Libyen und Irak.

Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ dient den führenden imperialistischen Ländern für ihre Angriffe auf die territoriale Integrität des Irak, von Libyen und von Syrien. (...)
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LLL Veranstaltungen und Demo in Berlin Wir sind dabei PDF Drucken E-Mail
9 und 10. Januar 2016
Die gemeinsame Busfahrt und eine Hotelübernachtung/F ( Nähe Urania) sind vorbereitet.
Kosten pro Person Bus1: 70 €. bzw. Bus 2 :75€

Vorläufige Abfahrten
Bus 1:
Samstag den 09. 01. um 6:30 Uhr Duisburg HBF; 7 Uhr Essen, Hoffnungstr. 18;
8 Uhr Dortmund Busbahnhof
Informationen und Anmeldung:
DKP Bezirksvorstand,  Hoffnungstr. 18, 45127 Essen
Tel. 0201- 225147,
Email: vorstand(at)dkp-ruhr-westfalen.de
oder über Peter Köster 0160-9554037

Bus 2:
Samstag 09. 01. 4 Uhr Stadtlohn; Weitere Haltepunkte: Münster, evt. Bielefeld und Minden
Anmeldung über Ansgar Schmidt, Handy: 0163-8996758
Email: ansgar-schmidt(at)dkp-muenster.de
 
Leerstände als Unterkunft für Flüchtlinge nutzen – Bürgerämter öffnen mit zusätzlichem Personal PDF Drucken E-Mail
Leerstand beschlagnahmen

Die DKP lehnt die Belegung von Sporthallen mit Flüchtlingen in Essen ab, solange dies durch andere Maßnahmen zu vermeiden ist.

Essen muss sich dem Beispiel anderer Städte, z.B. Bremen, anschließen und zunächst leer stehende Gebäude für die Unterbringung beschlagnahmen und nutzen. Hier darf das Vermarktungsinteresse der Eigentümer nicht über das Gemeinwohl gestellt werden. Zudem gibt es nach wie vor viele leerstehende Wohnungen in Essen. Eine Nutzung von Sporthallen als Unterkünfte ist kontraproduktiv. Hier wird nicht nur der Sport massiv beschnitten, vielmehr spielt das Sportangebot eine wichtige Rolle in der Integration der Zuwanderer Zu Beginn des Winterhalbjahres hier Einschnitte vorzunehmen, stellt Integrationsbestrebungen auf den Kopf.
 

Schließung der Bürgerämter: Kein Einstieg in den Ausstieg


Bei der Stadt Essen recht sich nun der seit Jahren betriebene Personalmangel. Weil man mit der Registrierung der Flüchtlinge im Rückstand sei, benötige man dafür nun das Personal der Bürgerämter und müsse diese temporär schließen.

Doch bereits in der Vergangenheit wurden bereits mehrfach Bürgerämter vorübergehend geschlossen und damit öffentliche Dienstleistungen massiv reduziert. Nicht die Flüchtlinge sind die Ursache sondern Sparen an der falschen Stelle.

Die große Koalition wie auch die SPD- und CDU-Ratsmehrheiten zuvor sind sehenden Auges in diese Situation gegangen. Weitsicht und strategisches Handeln sind hier scheinbar weitgehend unbekannt. Und die Essenerinnen und Essener müssen das ausbaden.

Die DKP fordert, endlich zusätzliches qualifiziertes Personal einzustellen. Auch ohne den Zuzug vieler Menschen ist das seit Jahren schon notwendig. Alle Bürgerämter müssen schnellstmöglich wieder geöffnet werden.
Pressererklärung DKP-Essen vom 03.10.2015
 
Pleite ist Ergebnis des Essener Filz PDF Drucken E-Mail
Die Pleite von essen.net hat mit unternehmerischem Risiko überhaupt nichts zu tun.
Als DKP-Ratsherr habe ich vor der Beschlussfassung im Rat darauf hingewiesen, dass es Zweifel an der Eignung des Vertragspartners und den handelnden Personen gab, entsprechende Unterlagen legte ich vor.
Ein Versuch mich mit einer Unterlassungserklärung mundtot zu machen scheiterte.
Im Rat machte ich darauf aufmerksam, dass der vorgelegte Businessplan nicht haltbar war.
 
Die Dinge waren also bekannt. Wissentlich in das Unglück zu laufen hat mit Risiko nichts zu tun, das ist mindestens Fahrlässigkeit. Derer haben sich CDU, Grüne und SPD schuldig gemacht – in Köln heißt das Klüngel, in Essen Filz. Den Schaden tragen mal wieder die Bürgerinnen und Bürger.
 
Leserbrief Patrik Köbele 18.09.2015

siehe weitere Artikel Suchebegriff "Filz":
DKP im Rat: Kabelnetz-Ausbau riecht nach Filz und Selbstbedienung
... und CDU, SPD und Grüne filzen mit - 09/2009
 
Presseinformation der DKP zum Wahlausgang der OB-Wahlen PDF Drucken E-Mail
Misstrauen in die Politik der GroKo-Parteien dokumentiert sich im Wahlergebnis
Essen wird um die Stichwahl bei der OB-Wahl nicht umhin kommen. Weder Amtsinhaber Paß noch sein CDU-Herausforderer Kufen konnten im ersten Wahlgang ein überzeugendes Ergebnis erzielen. OB Paß steht für die vielen Skandale in dieser Stadt, Kürzungen in sozialen Bereichen und eine bürgerunfreundliche Politik und erhielt mit seinem Wahlergebnis vom Wähler eine Klatsche. Thomas Kufen konnte seinerseits aber den Wählern nicht glaubhaft vermitteln, dass er nicht für die CDU steht, die in viele der Skandale mit verstrickt ist und die soziale Kürzungen in dieser Stadt in der Vergangenheit mit vorangetrieben hat.

DKP konnte im Wahlkampf Akzente setzen

Mit Ihrem Wahlkampf konnten die DKP und ihre Kandidatin, Siw Mammitzsch, deutliche Akzente setzen. Sie profilierte sich als die Kraft, die nicht bereit ist, sich „Sachzwängen“ zu beugen, die Essen nicht kaputt sparen lassen will. Ob bei Informationsständen, Veranstaltungen oder auch Aktionen wie dem „Schwarzfahren“ erfuhr sie großen Zuspruch.

Dass der verbale Zuspruch sich auch in einer Verbesserung des prozentualen Ergebnisses gegenüber der Kommunalwahl von 2014 niedergeschlagen hat, ist erfreulich.

Fortsetzung des Rechtstrends

Das von der Nazi-Partei pro NRW erzielte Ergebnis macht deutlich, dass diese mit ihrer widerwärtigen Hetze gegen Flüchtlinge auch weiterhin bei Menschen Ängste schüren konnten, die fürchten, dass ihnen das Wenige was sie haben auch noch weggenommen wird.

Stichwahl
Bei der Stichwahl in zwei Wochen haben die Essener nun die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und wer will die schon haben.
PM v. 13.09.2015
 
Oberbürgermeister Paß demontiert sich selbst PDF Drucken E-Mail
„Das Verhalten von Oberbürgermeister Paß gegenüber dem Espo und den Essener Sportvereinen ist an Arroganz kaum noch zu überbieten“, so die Oberbürgermeisterkandidatin der DKP, Siw Mammitzsch. „Sein offener Brief an die Essener Sportvereine“, so Siw Mammitzsch weiter, „ist eine offene Provokation. Herr Paß drängt die Essener Sportler in die Ecke notorischer Nein-Sager. Dabei haben diese in den vergangenen Jahrzehnten, u.a. mit dem Masterplan Sport, tiefe Einschnitte hinnehmen müssen und auch zähneknirschend mit getragen. Seine Aussage, dass die notwendigen Gelder für die Sportinfrastruktur blockiert seien, weil die Essener Sportler gegen die Sparvorschläge aufmucken, hat schon erpresserische Züge.

In seiner „Stellungnahme“ negiert OB Paß die gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Bedeutung des Sports völlig und reduziert diesen auf einige betriebswirtschaftliche Zahlen. Dies wäre dem Kämmerer noch nachzusehen, dem OB aber nicht. Herr Paß, der ja Beratern nicht abgeneigt ist, hätte besser mal bei McKinsey nachgeschaut. Derer Ex-Berater Peters und Waterman schrieben bereits 1984: ‚Der Tod eines jeden (erfolgreichen) Unternehmens sind die Zahlenmenschen‘.

Dass OB Paß der Podiumsdiskussion mit den Oberbürgermeisterkandidaten, zu der der Espo für gestern Abend geladen hatte, fernblieb und sich hinter einem (wenn auch wichtigen) Repräsentationstermin versteckte, war das fehlende Sahnehäubchen. Damit hat er deutlich gemacht: Den von ihm selbst im Nachhinein angeregten Dialog mit dem Sport will er selber nicht führen. Mit einem solchen Verhalten setzt er sich aber selber den Stuhl vor die Rathaustür.“
PM der DKP-Essen vom 02.09.2015
 
OB-Wahlen in Essen: Auch DKP stellt OB-Kandidatin auf PDF Drucken E-Mail

Update 27.08.2015: HIER zum Aktivitätenprotokoll von Siw Mammitzsch

Die DKP Essen hat sich entschlossen zur großen Auswahl an OB-Kandidaten noch eine Frau hinzu zustellen. Siw Mammitzsch wurde am Sonntag auf der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit als Kandidatin aufgestellt. Nachdem der Versuch eines Bündnisses gegen die große Koalition aus SPD und CDU nicht zustande kam, wird die DKP nun Unterschriften sammeln, um die Kandidatur abzusichern.

„Das werden wir schaffen“, ist sich die zweifache Mutter sicher. Sie ist 38 Jahre jung  und voll berufstätig. Für Siw Mammitzsch hat es schon einen gewissen Reiz, wenn der Stadtrat anders besetzt ist als der Posten des OB. „Gläserner ginge das Rathaus dann wohl nicht. Wir wollen gelebte Demokratie, in der sich alle Menschen beteiligen können. Eine Wahlzuspitzung auf SPD und CDU reduziert die Meinungsvielfalt und hat nur eine extrem niedrige Wahlbeteiligung zur Folge“, erläutert Siw Mammitzsch den Grund für ihre Kandidatur.

Mit ihrer Kandidatur will die DKP ein wirkungsvolles Zeichen setzen gegen die Macht der Arroganz und gegen die Politik der Großen Koalition in Essen, die sich ausschließlich dem Spardiktat verschrieben hat. „Wer seine Parteifreunde in Land und Bund nicht in die Pflicht nimmt an der Finanzausstattung der Kommunen etwas zu verändern, der braucht auch nicht jammern“, findet Siw Mammitzsch. „Diese Stadt gehört uns, sie gehört allen Menschen und nicht nur einer kleinen Elite. Wir treten ein für eine menschliche Stadt und gegen den Sozialabbau. Wir sind keine Konzernvertreter, wir treten an gegen Misswirtschaft und Klüngel und gegen das finanzielle Ausbluten der Kommune.“

Kernpunkte ihrer Forderungen sind dabei, dass es möglich sein muss Kinderarmut wirksam zu bekämpfen, dass es möglich sein muss Verdrängungen aus Wohnungen zu verhindern, dass es möglich sein muss den ÖPNV umfassend zu erhalten und dass es möglich sein muss massive Einschnitte beim Sport und anderswo zu verhindern.
PRESSEERKLÄRUNG der DKP Essen v. 11.05.2015

Kandidaten-Flyer HIER downloaden

 
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