Willkommen bei der DKP Essen
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Hier erhalten Sie alle aktuellen Informationen rund um die Essener DKP und Aussagen zur Politik nicht nur in unserer Stadt.

Seit der Neukonstituierung der kommunistischen Partei in der Bundesrepublik ist die DKP in Essen mit einer eigenen Kreisorganisation vertreten.

Diese hat Parteigruppen in fast allen Essener Stadtbezirken.
Die Mitglieder und Gruppen der DKP engagieren sich überall dort, wo sie können, für die Belange der Menschen in dieser Stadt.

Sie sind aktiv in zahlreichen Initiativen, z.B
* Betrieb und Gewerkschaft
* Essener Friedensforum
* Arbeitsloseninitiative
* Mietergemeinschaft Essen
* Initiative gegen den Weiterbau der A52
* Initiative für den Erhalt der Stadtteilbibliotheken
* u.v.m.

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Wichtige Termine 

 
 



Sonntag, 6. März 2016
Zeche Carl
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
45326 Essen-Altenessen

Beginn:  16:00 Uhr
Einlass: 15:30 Uhr

Intern. Frauentag 2016: Lustig ist das Zigeunerleben?

Refugees Welcome sollte auch heißen: gleiches Recht für alle Flüchtlinge. Doch dem ist keineswegs so. Durch die Deklaration vieler Balkanstaaten zu „sicheren Herkunftsländern“ werden insbesondere Roma rigoros abgeschoben in Länder, in denen sie extremer Diskriminierung, Hunger und Obdachlosigkeit ausgesetzt sind.
Der DKP-Frauenarbeitskreis beschäftigt sich in seiner Revue mit dem Mythos des „Zigeuners“, entlarvt in Sketchen die Vorurteile und Doppelmoral deutscher Spießbürger und Politiker und klärt in Referaten auf über die Situation und Geschichte der Roma. Begleitet wird das Ganze von leichter Musik, die einen Bogen spannt von Alexandras „Zigeunerjunge“ bis zum „Gypsi Jazz“.

 

 

 

                                            A K T U E L L E S

 
Intern. Frauentag 2016: Lustig ist das Zigeunerleben? PDF Drucken E-Mail

Refugees Welcome sollte auch heißen: gleiches Recht für alle Flüchtlinge. Doch dem ist keineswegs so. Durch die Deklaration vieler Balkanstaaten zu „sicheren Herkunftsländern“ werden insbesondere Roma rigoros abgeschoben in Länder, in denen sie extremer Diskriminierung, Hunger und Obdachlosigkeit ausgesetzt sind.
Der DKP-Frauenarbeitskreis beschäftigt sich in seiner Revue mit dem Mythos des „Zigeuners“, entlarvt in Sketchen die Vorurteile und Doppelmoral deutscher Spießbürger und Politiker und klärt in Referaten auf über die Situation und Geschichte der Roma. Begleitet wird das Ganze von leichter Musik, die einen Bogen spannt von Alexandras „Zigeunerjunge“ bis zum „Gypsi Jazz“.

Sonntag, 6. März 2016
Zeche Carl
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
45326 Essen-Altenessen

Beginn:  16:00 Uhr
Einlass: 15:30

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Essener SPD rutscht weiter nach rechts PDF Drucken E-Mail
Erklärung der DKP Essen zum Rücktritt von Britta Altenkamp v. 05.02.2016

Guido Reil aus Karnap hatte Anfang Januar damit angefangen und seine Genossen aus dem Essener Norden haben diese Steilvorlage gerne aufgegriffen: weil die Menschen im Essener Norden viele Probleme sehen, versuchen sie sich nun als deren Sprecher aufzuschwingen. Leider benutzen sie dafür das hochemotionale Thema der Flüchtlingsunterbringung in einem Kontext, der schnell die Unterstützung von Rechtsaußen gefunden hat.

Britta Altenkamp hatte dieser Haltung inhaltlich etwas entgegenzusetzen, nämlich eine wesentlich sozialere Position. Deswegen betrachtet die DKP Essen den Rücktritt von Frau Altenkamp als kein gutes Omen.

Wir verschweigen darüber jedoch nicht die sozialen Probleme des Essener Nordens, die zweifelsohne vorhanden sind. Sie waren es aber bereits vor der Ankunft der vielen Geflüchteten. Und die SPD hat nicht unwesentlich zur Verschärfung dieser Probleme beigetragen. Dass sie sich jetzt, wo sich die Situation zuspitzt, als Sprecher des einfachen „Mannes“ aufschwingen wollen, ist dann nur noch als grotesk zu bezeichnen.

Wir greifen in der Flüchtlingsfrage lieber auf die Solidarität als ehemalige Leitlinie der SPD zurück, die bedeutet, dass sich die einen Armen nicht gegen die anderen ausspielen lassen dürfen. Nur wenn wir gemeinsam für mehr bezahlbaren Wohnraum, für mehr Arbeitsplätze und besser Löhne streiten, dann werden wir die jetzigen Zustände zu ändern beginnen. Außerdem müssen sofort alle Waffenexporte eingestellt und alle Auslandseinsätze der Bundeswehr beendet werden. Sie kosten Abermilliarden von Euros, die uns dann für die Lösung der sozialen Probleme vor Ort fehlen.
 
Demo-Absage: Nord-SPD beklagt die Folgen der Politik, die sie selber fabriziert hat PDF Drucken E-Mail
Pressemitteilung DKP-Kreisvorstand Essen/24.01.2016

Die Politik der SPD im Essener Norden kann man nur mit "totale Verwirrung" titulieren, wenn man nicht bösartig werden will. Zu Recht gibt es massive Beschwerden gegen deren Aufruf zur Demonstration gegen Flüchtlingsunterkünfte auch in den eigenen Reihen. Denn wer sich rechtsradikaler Parolen wie "Das Boot ist voll" bedient, befördert genau jene Nazis und Rechtspopulisten von NPD und AfD, weshalb die Demo nun abgesagt wurde.

Dass sich einem solchen Gruselkabinett linke Kräfte entgegenstellen wollten, ist nur zu verständlich.

Was jedoch bemerkenswert ist, dass die Sozialdemokraten Ursache und Wirkung verwechseln. Waren doch in dieser Stadt die längsten Jahre die Sozialdemokraten die bestimmende Partei im Rat der Stadt. Und trotzdem hat sich am Nord-Süd-Gefälle nichts geändert. Der reiche Süden hat sich stets gegen die sozialen Probleme des Nordens abgeschottet. Alleine die Verteilung des sozialen Wohnungsbaus spricht eine deutliche Sprache.

Hinzu kommt, dass es vor allem die Kriege sind, welche die Fluchtbewegungen verursachen. Die massiven Waffenexporte der Bundesregierung, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Ausbeutung der Rohstoffe in vielen Ländern der Welt befeuern kriegerische Auseinandersetzungen und vertiefen schlimmste Armutszustände. Alles unter Beteiligung der SPD zu Gunsten des großen Kapitals. Die Verschärfung der Armut im eigenen Land haben wir u.a. der Einführung von Hartz IV durch die SPD zu verdanken. Ein nationales "WIR" gibt es nicht in einer Klassengesellschaft, nur ein Oben und Unten. Den 62 Superreichen dieser Welt muss endlich etwas weggenommen werden, dann ist genug für alle da!
 
Guido Reil, SPD-Ratsherr, spielt mit dem Feuer PDF Drucken E-Mail

Persönliche Erklärung von Siw Mammitzsch, Mitglied des Kreisvorstandes der DKP Essen zum Interview mit SPD-Ratsherr Guido Reil am Freitag, den 08. Januar in der NRZ:

Im NRZ-Interview von Freitag, den 08. Januar bedient sich der Sozialdemokrat aus Karnap rassistischer Vorurteile, schürt Sozialneid und spricht sich praktisch gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Er unterschlägt dabei, dass es auch die SPD in den vergangenen Jahren mit ihrer verfehlten Sozialpolitik war, die weite Teile der langjährig ansässigen Bevölkerung, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, verarmen ließ. Und er verkennt, dass es vor allem diese Armut und die Angst vor dem weiter voranschreitenden sozialen Abstieg ist, die die Angst vor Flüchtlingen verschärfen. Und nun macht er sich im Namen der SPD diese Angst zu nutze und spaltet die Menschen. Dabei haben sie nicht Hartz IV geschaffen und sie sind auch nicht verantwortlich für die milliardenschweren Kriegseinsätze der Bundeswehr für die Interessen der Konzerne, die die Fluchtbewegungen überhaupt erst ausgelöst haben. Würde dieses Geld in soziale Infrastruktur gesteckt, wäre für alle genug da.

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AN DIE SOLDATEN DES SYRIEN-KOMMANDOS PDF Drucken E-Mail
Soldaten! Verweigert den Syrien-Befehl!
Wer seinem Land treu dient, sagt NEIN


An alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, an alle Verwandten der Soldaten, an ihre Freude und Bekannten:
Gebt der Truppe diesen Aufruf, helft Verbrechen zu verhindern, setzt unser gutes Recht durch.
An alle Medien auch und gerade im Internet, an alle Blogs und Sites: Verbreitet dieses Aufruf.


"Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe."
(Gelöbnis der Bundeswehr)
Soldaten!
Ihr habt geschworen, der Bundesrepublik treu zu dienen. Jetzt will man Euch in einen Krieg senden, der diesem Schwur widerspricht. Das gilt für die kämpfenden Einheiten ebenso wie für die nachgeordneten Dienste.
Dieses Kommando widerspricht jeder Vernunft, jeder militärischen Einsicht und allen Gesetzen, die Euren Dienst betreffen.
Euer Einsatz wird von der Regierung mit der "Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen" begründet. Ihr wisst, dass Euer Kommando in Afghanistan die gleiche Begründung hatte. Und Ihr wisst auch, dass nach 14 Jahren dieses Auslandseinsatzes der Terror nicht geringer sondern nur mehr geworden ist.
Auch der von den USA geführte Krieg im Irak wurde mit der Terror-Bekämpfung begründet und hatte doch nur mehr Terror und Terroristen zur Folge.
Euer Schwur mahnt Euch zur Verteidigung unseres Landes. So wie auch das Grundgesetz im Artikel 87 a Euch ausdrücklich nur zur Verteidigung verpflichtet. Was auch immer erzählt wird: Es gibt kein UNO–Mandat für den Einsatz in Syrien.
Hat die syrische Regierung der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt? Sind syrische Truppen auf dem Weg zu unseren Grenzen? Nein. Und doch sollt Ihr Euch in diesem Land an einem Krieg beteiligen.
Klar und deutlich sagt der Artikel 26 des Grundgesetzes unserer Republik: "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen." Wer dem Syrienkommando Folge leistet, greift einen souveränen Staat an. Der nimmt an einem Angriffskrieg teil. Das ist strafbar.
Außerdem sollt Ihr Euch an "vorsätzlichen Angriffen auf die Zivilbevölkerung" Syriens beteiligen. Wie jeder weiß, sind Luftangriffe gegen Terroristen nie ausschließlich auf militärische Ziele zu begrenzen. Immer sind zivile Opfer zu beklagen. Der Internationale Strafgerichtshof bezeichnet solche Einsätze als Kriegsverbrechen und stellt sie unter Strafe.
Ausdrücklich sagt das Soldatengesetz in seinem § 11, dass ein Befehl nicht befolgt werden darf, wenn dadurch eine Straftat begangen würde.
Soldaten!
Macht Euch nicht strafbar. Verteidigt die Grundrechte unseres Landes. Verweigert Euch diesem unsinnigen, verbrecherischen Einsatz in Syrien. Dient unserem Land und sagt NEIN.
Uli Gellermann
Gefreiter der Reserve
Raketenartilleriebataillon 12
Harmut Barth-Engelbart
Ex Offiziersanwärter
3. Panzergrenadier-Bataillon 352
Fred Stein
Stabsunteroffizier d.R.

10. Dezember 2015
Rationalgalerie
 
Bundeswehr-Einsatz in Syrien - Krieg löst die Probleme nicht PDF Drucken E-Mail

02.12.2015: Heute berät der Bundestag zum ersten Mal über den geplanten Bundeswehr-Einsatz in Syrien. Bereits am Freitag soll über diesen falschen und verhängnisvollen Schritt abgestimmt werden. Neben Mahnwachen und Demos, wie sie in einigen Städten in NRW bereits vorbereitet werden, bietet sich auch an, die Bundestagsabgeordneten aus unserem Bundesland anzumailen, um die ja offenbar breit vorhandenen Zweifel in unserem Sinne zu unterstützen. Unten findet Ihr einen Mustertext, der bereits an vielen Stellen benutzt wird.

Unter https://www.bundestag.de/abgeordnete findet Ihr die Möglichkeit, Euren Abgeordneten eine Mail zu schicken, entweder nach Wahlkreisen oder nach Bundesländern sortiert. Einfach den unten stehenden Text in das Formularfeld kopieren.

Joachim Schramm
Landesgeschäftsführer
Deutsche Friedensgesellschaft-
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW
www.nrw.dfg-vk.de

Frieden braucht Bewegung! Mitglied werden:
www.dfg-vk.de/mitglied-werden

Das Essener Friedensforum verurteilt die Eskalation des Krieges in Syrien
PDF-Dokument HIER klicken

 

Hier der Brief an die Abgeordneten:

Sehr geehrte/r Frau/ Herr
wie sie wissen, sollen sich nach dem Willen der Bundesregierung deutsche Streitkräfte am militärischen Vorgehen gegen den "Islamischen Staat" beteiligen - unter anderem mit "Tornado"-Flugzeugen und mit einer Fregatte der Bundesmarine. Der Bundestag muss nun darüber entscheiden, ob er einem solchen Einsatz zustimmt. Es liegt daher auch in Ihrer Hand als Abgeordnete/r, ob ein entsprechendes Mandat erteilt wird. Ich bitte Sie dringend, einem solchen Mandat nicht zuzustimmen.

Verstoß gegen das Völkerrecht
Ein Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den "Islamischen Staat" wäre ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Bisher hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen keine eindeutige Erlaubnis erteilt, die einen solchen Einsatz legitimieren würde. Auch die Berufung auf den Artikel 42 des EU-Vertrages, in dem einem Mitgliedstaat für den Fall eines Angriffes Beistand zugesagt wird, reicht zur Legitimation nicht aus. Schon gar nicht ersetzt sie ein Mandat des UN-Sicherheitsrates. Denn EU-Recht kann keinesfalls höher stehen als das Völkerrecht.
Die Regierung und andere politische Kräfte verbreiten gerne den Eindruck, dass es sich bei dem geplanten Einsatz um eine Art "Militäraktion light" handelt. Es gehe "nur" um Aufklärung, heißt es. Dieser Eindruck ist falsch, die Bundeswehr würde faktisch am Krieg beteiligt. Die "Tornados", das für den Einsatz vorgesehene Satellitensystem "SAR-Lupe" und die Radaranlagen der Fregatte dienen in der Tat der Lageaufklärung. Sie liefern damit aber auch Daten für die Zielerfassung. Diese Daten würden weitere Bomben- und Raketenangriffe der Koalition gegen den IS ermöglichen.

Krieg löst die Probleme nicht
Krieg ist das falsche Mittel, denn die Probleme im Nahen und Mittleren Osten werden durch militärische Gewalt nicht gelöst, sondern verschlimmert. Das zeigt die jüngste Geschichte: Die Militärinterventionen in Afghanistan, im Irak und in Libyen z.B. haben nicht wie versprochen zur Stabilisierung dieser Länder, sondern zu mehr Chaos geführt. Der von den USA ausgerufene "Krieg gegen den Terror" hat nicht einen Niedergang terroristischer Aktionen, sondern im Gegenteil deren Ausweitung bewirkt.
Experten, die mit den Verhältnissen im Nahen und Mittleren Osten vertraut sind, warnen dringend davor, auf die militärische Karte zu setzen. Wenn die Luftangriffe auf die Kämpfer des "Islamischen Staates" intensiviert werden, bedeutet das auch den Tod von vielen unbeteiligten Zivilisten. Und die Angriffe werden den IS in seiner Argumentation stärken, er sei eine Widerstandsbewegung gegen westliche Aggression.

Dem IS die Basis entziehen
Wer den IS effektiv bekämpfen will, der muss sich fragen, warum diese zweifellos terroristische Organisation soviel Unterstützung genießt. Die Antwort liegt in der miserablen Lebenssituation von Millionen Menschen im Nahen und Mittleren Osten. Der IS verspricht ihnen nicht nur eine "ideologische Heimat", sondern ganz konkret eine wirtschaftliche Perspektive. Und zwar, indem er seinen Kämpfern gutes Geld zahlt und Arme unterstützt. Hier gilt es ansetzen, durch eine vernünftige Entwicklungspolitik für die Kriegsregion.
Darüber hinaus muss es darum gehen, dem "Islamischen Staat" die ökonomische Basis zu entziehen. Das bedeutet, den schwunghaften Austausch von Öl, Lebensmitteln und Waffen zu unterbinden, den der IS z.B. mit Partnern in der Türkei betreibt. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass kein Geld aus dem Ausland mehr in die Gebiete fließt, die vom IS kontrolliert werden.
Für die Konflikte in Syrien und dem Irak kann es keine militärische, sondern nur eine politische Lösung geben. Diese zu erreichen, darauf muss jetzt alle Kraft gerichtet werden.

Mit freundlichen Grüßen ........

 
Anti-NATO-Demo in Essen – Rede Hans-Peter Brenners PDF Drucken E-Mail
In Essen fand heute, 21.11.2015, eine Demonstration gegen die NATO statt. Unter den Sprechern war auch der stellvertretende DKP-Vorsitzende Hans-Peter Brenner. Hier seine Rede.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen!

Es brennt und ganz Europa scheint wie vom Fieberwahn geschüttelt.

Das Gespenst, das heute „in Europa umgeht“ ist jedoch – anders als zu Zeiten von Karl Marx und Friedrich Engels und ihrem „Kommunistischen Manifest“ und anders als zur Zeit des kalten Krieges zwischen 1945 bis 1989/90- nicht der angeblich so böse „Kommunismus“.

Heute ist es „der Fremde“, der mit einer anderen Religion und einer anderen Hautfarbe ausgestattet, angeblich das „Abendland“ bedroht und unseren Kontinent angeblich mit Terror überzieht.

Ja, wir trauern um die Opfer der Anschläge in Paris .

Wir verurteilen diese Terroranschläge. Wir sind solidarisch mit denen, die ihre Angehörigen und Freunde durch heimtückische Anschläge verloren haben.

Aber wir verurteilen auch die Heuchelei.
Die Heuchelei der Herrschenden und ihrer Führungskader in Politik, Wirtschaft und in den Medien. Auch sie ist abscheulich. Und sie ist zynisch

Es ist Heuchelei, wenn die unschuldigen Opfer von Paris für Bombardierungen, Kriegshetze und Demokratieabbau missbraucht werden. Es ist Heuchelei , wenn zwar die Toten von Paris beklagt werden, aber die Opfer von Odessa vom Mai 2014, die Toten vom Gezi-Park in Istanbul und die jugendlichen Opfer der Attentate in Ankara so schnell vergessen oder gar nicht erst erwähnt werden!

Ganz zu schweigen von den tagtäglich abertausenden Opfern der Kriege und Bürgerkriege in Syrien, Libyen und Irak.

Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ dient den führenden imperialistischen Ländern für ihre Angriffe auf die territoriale Integrität des Irak, von Libyen und von Syrien. (...)
Weiterlesen
 
LLL Veranstaltungen und Demo in Berlin Wir sind dabei PDF Drucken E-Mail
9 und 10. Januar 2016
Die gemeinsame Busfahrt und eine Hotelübernachtung/F ( Nähe Urania) sind vorbereitet.
Kosten pro Person Bus1: 70 €. bzw. Bus 2 :75€

Vorläufige Abfahrten
Bus 1:
Samstag den 09. 01. um 6:30 Uhr Duisburg HBF; 7 Uhr Essen, Hoffnungstr. 18;
8 Uhr Dortmund Busbahnhof
Informationen und Anmeldung:
DKP Bezirksvorstand,  Hoffnungstr. 18, 45127 Essen
Tel. 0201- 225147,
Email: vorstand(at)dkp-ruhr-westfalen.de
oder über Peter Köster 0160-9554037

Bus 2:
Samstag 09. 01. 4 Uhr Stadtlohn; Weitere Haltepunkte: Münster, evt. Bielefeld und Minden
Anmeldung über Ansgar Schmidt, Handy: 0163-8996758
Email: ansgar-schmidt(at)dkp-muenster.de
 
Leerstände als Unterkunft für Flüchtlinge nutzen – Bürgerämter öffnen mit zusätzlichem Personal PDF Drucken E-Mail
Leerstand beschlagnahmen

Die DKP lehnt die Belegung von Sporthallen mit Flüchtlingen in Essen ab, solange dies durch andere Maßnahmen zu vermeiden ist.

Essen muss sich dem Beispiel anderer Städte, z.B. Bremen, anschließen und zunächst leer stehende Gebäude für die Unterbringung beschlagnahmen und nutzen. Hier darf das Vermarktungsinteresse der Eigentümer nicht über das Gemeinwohl gestellt werden. Zudem gibt es nach wie vor viele leerstehende Wohnungen in Essen. Eine Nutzung von Sporthallen als Unterkünfte ist kontraproduktiv. Hier wird nicht nur der Sport massiv beschnitten, vielmehr spielt das Sportangebot eine wichtige Rolle in der Integration der Zuwanderer Zu Beginn des Winterhalbjahres hier Einschnitte vorzunehmen, stellt Integrationsbestrebungen auf den Kopf.
 

Schließung der Bürgerämter: Kein Einstieg in den Ausstieg


Bei der Stadt Essen recht sich nun der seit Jahren betriebene Personalmangel. Weil man mit der Registrierung der Flüchtlinge im Rückstand sei, benötige man dafür nun das Personal der Bürgerämter und müsse diese temporär schließen.

Doch bereits in der Vergangenheit wurden bereits mehrfach Bürgerämter vorübergehend geschlossen und damit öffentliche Dienstleistungen massiv reduziert. Nicht die Flüchtlinge sind die Ursache sondern Sparen an der falschen Stelle.

Die große Koalition wie auch die SPD- und CDU-Ratsmehrheiten zuvor sind sehenden Auges in diese Situation gegangen. Weitsicht und strategisches Handeln sind hier scheinbar weitgehend unbekannt. Und die Essenerinnen und Essener müssen das ausbaden.

Die DKP fordert, endlich zusätzliches qualifiziertes Personal einzustellen. Auch ohne den Zuzug vieler Menschen ist das seit Jahren schon notwendig. Alle Bürgerämter müssen schnellstmöglich wieder geöffnet werden.
Pressererklärung DKP-Essen vom 03.10.2015
 
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